Dez
29
2010

Die Südinsel von Neu Seeland

Die Nordinsel wurde in nur 5 Tagen abgereist und abgeschlossen. Bleiben ganze 10 Tage für die Südinsel. Und ich kann jetzt schon sagen, dass der Süden von Neu Seeland um einiges besser ist als der Norden. Der Norden wird bei mir immer mit einem Begriff verbunden sein. „Regen“. Wahrscheinlich habe ich nur eine schlechte Zeit erwischt und eine Woche regen abbeommen, aber da ich wahrscheinlich nie wieder nach Neu Seeland gehen werde wird der Begriff „Regen“ mit dem Norden verbunden bleiben. Obwohl ich mir sicher bin, dass Sonne nicht ganz so abwegig in diesen Teilen des Landes ist.

Im Gegensatz zum Norden schneidet der Süden um Welten besser ab. Die Landschaft ist einfach unfassbar schön. Überall Berge, grüne Weiten, kristallklare Seen und kaum zu glauben aber wahr Sonne. Die Sonne zeigt sich nicht immer, aber sie existiert und alles strahlt in einem anderen Licht. Triste Landschaften wandeln sich in atemberaubende Schauplätze. Allerdings nicht alles ist positiv. Der Süden ist um einiges kälter als der Norden. Hier und da muss schon mal die lange Hose aus dem Koffer gekramt werden.  ;) Der Wind ist eisig und ohne Sonne wollen die Temperaturen nicht richtig steigen.

Genau wie im Norden besitzen wir im Süden unser eigenes Auto. Das gibt uns die Möglichkeit an beliebigen Stellen anzuhalten und die besten Orte zu genießen.  Klettern in den Bergen, rasten an den blausten Seen die ich jemals gesehen habe oder einfach nur durch die Gegend cruisen. Besser kann man ein Land nicht erkunden. Die Highlights im Süden sind mit Sicherheit die Beiden Gletscher in der Gegend um Mount Cook und Mount Tasman (die größten Berge des Landes) sowie die Berge und Täler, Seen und Flüsse oder einfach gesagt das Highlight ist die Landschaft. Auch wenn’s abgedroschen klingen mag, es ist einfach so. Die Landschaft ist unfassbar und macht das Land genau deswegen berühmt. Überzeugt euch einfach selbst davon und schaut euch ein paar Bilder an.

Neben  dem ganzen Landschaft gegucke gibt es natürlich auch wieder Action. Diesmal habe ich den weltweit höchsten Swing in Queenstown gemacht. Der Swing sieht wie folgt aus. Zwischen zwei Bergen in mitten eines Canyon ist eine Plattform. Diese Plattform ragt 70 Meter in den Canyon herein. Nun wird man in ein Seil gesetzt und ungefähr 2 Meter von der Plattform weggezogen. Nach ein paar Sekunden wird man ausgeklinkt und fällt ungefähr 70 Meter im freien Fall nach unten und schwingt wie ein Pendel durch den Canyon. Insgesamt 300 Meter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 Kilometern die Stunde. Ein weitere Nervenkitzel und Adrenalinstoss nach dem Bungee Jump in Taupo. Um den Swing noch ein bisschen aufregender zu machen, hat man die Möglichkeit sich in  verschiedene Positionen in das Seil zu hängen. Und wie ich nun mal so bin habe ich eine abgefahrene Position eingenommen. Nämlich mit dem Kopf nach unten und den Beinen zum Himmel. Alleine das Stehen auf der Plattform macht einem weiche Knie, aber das im Seil hängen 2 Meter weg von der sicheren Plattform und versuchen sich in die Kopfüberposition zu begeben hat es in sich (In die Position muss man alleine kommen, da hilft einem keiner). Untereinem ist gar nichts gefolgt von nichts und irgendwann nach einem weiteren nichts kommt nach knapp 80 Meter der Erdboden. Also wenn das nicht reinhaut. :D

Neben dem Swing bin ich meiner Sucht nachgekommen. Rafting. Was gibt es auch besseres als ein Fluss mit viel Wasser und ein paar Stromschnellen der Stufe 5. Diesmal gab es leider keinen Wasserfall zum runterstürzen. Allerdings eine 16 Kilometer Strecke mit einem 170 Meter Tunnel. Wie immer hatte ich den besten Platz im Boot inne. Ganz vorne. Ist mit die wichtigste Position, denn die Platze ganz vorne nehmen die Richtungsbefehle entgegen und geben den Takt zum Rudern vor. Neben dieser Tatsache ist Vorne wohl der actionreichste Platz. Im Tunnel war ich der einzige der ganz vorne stehen musste und das Boot steuerte, Neben dem Guide natürlich der ganz hinten sitzt und die Befehle gibt. Alle anderen mussten in der Sicherungsposition sitzen. Der Tunnel ist Stockduster und nicht besonders hoch. Überall Steine und Felsen. Keine gute Idee an dieser Stelle des Flusses von Bord zu gehen. Das Rafting ging diesmal allerdings nicht ganz so  gut für mich aus. Die letzte Stromschnelle hat mich erwischt. Fast die Nasen gebrochen. Aber auch nur  fast, denn der Helm von meinem Kollegen neben mir verpasste mir einen Cut. Und meine Nase wurde von Blut überschwemmt. Diesmal eine leichte Verletzung, die nochmal gut ausging. Aber genau dafür habe ich bezahlt. Extremsport geht nicht immer gut aus. Macht aber einen Riesenspaß und ich werde es wieder tun. Nun habe ich eine kleine Narbe auf meiner Nase, die in den nächsten Tagen verheilt oder auch nicht. ;) Wir werden sehen was die Zukunft bringt.

Südinsel

Swing

4
Dez
19
2010

Neu Seeland – Auch andere Länder wollen erobert werden

Nach fast 5 Monaten Australien musste mal ein Tapetenwechsel her. Das Semester ist beendet. Die Reise durch das Land ist abgeschlossen. Australien wurde kennen und lieben gelernt. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt für eine Auszeit. Und diese ist jetzt. Neue Ufer wollen erobert werden. Andere Kulturen kennengelernt werden. Und genau hierfür bietet sich nur ein Land an. Natürlich nur wenn man auch gerade in der Gegend ist. :D Die Rede ist von Neu Seeland. Neu Seeland ist gerade einmal zweieinhalb Stunden mit dem Flugzeug von Australien entfernt. Wann, wenn nicht jetzt. Schneller kommt man einfach zu den Kiwis. Gesagt, getan. Nun bin ich bereits 4 Tage in Neu Seeland. Und wie soll ich sagen, bis jetzt habe eine zwiegespaltene Meinung von dem Land. Zum einem ist das Wetter deutlich kälter und wechselhafter als in Australien. Hier gibt es jeden Tag Regen. Ist zwar meistens nur ein kleiner Schauer, aber dieser hält sich dann hartnäckig den halben Tag. Von Sonne keine Spur. Ich glaube, ich habe da mal ein bisschen Sonne abgekommen für ein Stündchen. War wohl nur eine Ausnahme. Naja, mein kleines Wetterproblem. Ich bin total verwöhnt von Australien. Besser geht es einfach nicht. Sommer das ganze Jahr lang ist genau mein Ding. Gut abgesehen vom Wetter in Neu Seeland ist die Landschaft schon ganz nett. Bis jetzt nur nett. Denn ich habe das Gefühl ich fahre hier durch Europa. Die Vegetation erinnert an einigen Stellen schon sehr stark an Deutschland. Abgesehen von den ganzen Regenwäldern, die scheinbar absoluter Standard sind. Kein Mensch spricht hier von Regenwald ist einfach ganz „normaler“ Wald.

Die Nordinsel von Neu Seeland

Das Abenteuer Neu Seeland beginnt auf der Nordinsel des Landes in Auckland. Eine Stadt die mir mal gar nicht gefällt. Sie ist Ultra klein und soll die größte des Landes sein. Na toll. Mehr kommt also nicht, wenn man auf Städte steht. Und ich steh auf Städte. ;( Okay, um Stadt zu gucken fährt man auch nicht nach Neu Seeland. Deswegen bin ich auch nicht hier. Sondern wegen der berühmten Umwerfenden Landschaft. Aber wie bereits erwähnt, alles ein bisschen europäisch. Von Auckland aus ging es weiter nach Pahia. Genau gesagt nach Keri Keri. Ein Ort am nördlichsten Ecke vom Lande. Allerdings stand für Pahia und Umgebung nicht allzu viel Zeit zu Verfügung. Insgesamt nur ein Tag um genau zu sein. Von diesem Tag fehlte auch noch die Hälfte, weil die andere Hälfte für die Fahrzeit drauf ging. Also nicht viel von Keri Keri zu sagen, außer bei Sonne wohl ansehnlicher ;) . Vom Norden des Landes ging es Richtung Mitte. Rotorua. Und hier zeigt Neu Seeland endlich sein wahres Gesicht. Immer noch Regen, aber Thermale Gebiete mit Geysiren, Flüsse und Wasserfälle mit heißem Wasser und wirklich schöne bergige Landschaften. Das beeindruckteste ist mit Sicherheit ein Fluss in dem sowohl heißes als auch kaltes Wasser aufeinander treffen. Das ist wirklich total abgefahren. Von der einen Seite kommt ein Bach mit kaltem Wasser an und von der anderen Seite kommt ein weiterer Bach mit heißem Wasser an. Das heiße Wasser fühlt sich am Anfang des Flusses noch an wie ein sehr heißes Bad in der Badewanne. Versucht man allerdings diesen kleinen Fluss weiter aufwärts zu gehen, dann wird das Wasser nach nur ein paar Schritten kochend heiß. Total abgefahren. Am angenehmsten ist die Stelle im Fluss, wo eben diese beiden Bäche aufeinander treffen. Dort ist wie in einem Spa. Total entspannend und relaxend. Genial.

Wildwasser Rafting

Ich habe es schon wieder getan. Dieses Mal allerdings die harte Tour. Rafting der Stufe 5 (Zur Erinnerung Stufe 5 ist die höchste Stufe, welche noch machbar ist. Stufe 6 sind die Niagarafälle Fälle und einfach nicht zu überleben.). Das Rafting war zu Beginn mehr oder weniger gemütlich. Alles begann mit einer Einweisung und ein paar kleinen Stromschnellen. Aber danach begann der eigentliche Spaß. Drei Wasserfälle, von denen einer ganze 7 Meter hoch ist. Das alles gibt die Garantie zum nass werden. Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man auf einem Wasserfall zufährt bei dem man nicht ganz das Ende sieht. Einfach genial. Das Rafting ist ein riesen Spaß und es besteht absolute Suchtgefahr.

Bungee Jumping

Kaum ist der Wasserfall überlebt begebe ich mich gleich zur nächsten Herausforderung. Dem Bungee Sprung. Nichts für schwache Nerven. Ein absoluter Nervenkitzel und ein riesen Adrenalinstoß ist vorprogrammiert. Knappe 50 Meter über dem Erdboden. Direkt über einem Fluss. Dem Abgrund ist Gesicht schauen und hoffen das alles gut geht. Und es ist alles gut gegangen. Das Gefühl alleine an der Kante der Absprungplattform zu gehen und sich einfach fallen zu lassen ist absolut unbeschreibbar. Keiner hilft einem mehr, alleine Abspringen und die Angst überwinden. Der Blutdruck steigt. Das Herz rast. Adrenalin wird ausgestoßen. Glücksgefühle verbreiten sich im ganzen Körper und dann der Fall. Ein Schrei. Ich habe geschrien wie ein Mädchen. :D Der freie Fall in Richtung Wasser lässt das Herz noch schneller rasen. Das Adrenalin explodiert im Körper. Das Wasser kommt dichter. Immer dichter. Bis zum Eintauchen. Der ganze Kopf bis zur Brust komplett im Wasser. Der Oberkörper ist komplett durch tränkt. Der Bungee Sprung ist geschafft. Der Sprung dauert nur ein paar Sekunden, aber die haben in sich. Ich habe es wirklich getan. ;)

6
Dez
15
2010

Sydney, das Ziel ist erreicht

Nach drei Wochen Road Trip war das Ziel endlich erreicht. Die wohl bekannteste und zugleich größte Stadt in Australien. Sydney! Alles ist etwas grösser, besser und schöner. Sydney bietet eine Menge Möglichkeiten um seine Zeit zu verbringen. Insgesamt hatten wir 4 Tage um die Stadt zu erkunden und die haben wir ausgiebig genutzt. Angefangen von der berühmt berüchtigten Oper, der Harbour Bridge, dem Casino (keine Angst, ich habe nicht gezockt ;) ), dem Hyde Park bis hin zum Bondi Beach. Eigentlich wurde alles abgrast was es in Sydney zu gucken gibt. Die Stadt an sich ist wirklich toll, allerdings wie es nun mal in einer Großstadt so ist, sind am Tage teilweise zu viele Menschen unterwegs. Man kann keine drei Schritte grade ausgehen ohne einem Anderen in den Weg zu laufen. Nervt auf Dauer irgendwie. Aber dafür ist eben eine Menge los. In Sydney ist im Übrigen gerade der Oprah Hype ausgebrochen. Die Stadt steht komplett Kopf. Für die Leute die Oprah nicht kennen. Oprah (nicht Oper) ist die wohl bekannteste und mächtigste Talkshowmasterin der USA. Und eben diese Talkmasterin produziert eine Show genau vor der Oper in Sydney. Das ist der Grund weil alle durchdrehen. Ist für mich komplett unverständlich. Ist doch nur eine Talkmasterin. Naja, andere Länder, andere Sitten. Sydney ist wahrscheinlich auch der letzte „längere“ Aufenthalt in Australien. Leider. Ich verlasse das Land nur ungerne, aber Neu Seeland klopft an die Tür und will erobert werden. Hoffentlich ist das Wetter uns gut gesinnt und wir erleben Neu Seeland von seiner Sonnenseite. Im Moment bin ich der Einzige der Zweifel am Wetter von Neu Seeland hat. Australien hat mich halt komplett verdorben. So viel extrem warme Sonnentage sind schwer zu toppen. Die Zukunft hat die Antwort parat und wird hoffentlich alle Zweifel verschwinden lassen.

3
Dez
10
2010

Das Ende vom Road Trip

Das Ende des Road Trips kam schneller als erwarten. Aber so ist es schon die ganze Zeit in Australien. Die besten Dinge sind viel zu schnell vorbei. Nun sind fast 2 Wochen seit meinem letzten Blogeintrag vergangen. Leider konnte ich mitten im Outback keine Internetverbindung herstellen. Das hätte man mir auch vorher sagen können. So gut wie den ganzen Road Trip abgeschottet von der Außenwelt. Kein Internet. Kein Telefon. Keine Dusche. Keine Menschen. Keine Stadt. Nur 4 Typen alleine in den Weiten von Australien. Ab und zu gab es dann doch ein bisschen Zivilisation. In Form von Adelaide, Canberra und Melbourne. Da zwischen allerdings nur kleine Städte, Dörfer oder Ansammlungen von Häusern. Das letzte trifft es aber am besten. Im Outback gibt es nur ein paar Menschen die es wagen der Natur zur trotzen. Das abgedrehte am Outback ist, wie kann es auch anders sein, die Natur. Mitten drin ändert sich die Umgebung alle paar Kilometer ganz extrem. Von Sandlandschaft nur mit ein paar Büschen bis hin zum tiefsten Wald. Total verrückt. Im Outback war es dann auch soweit. Ich habe meine ersten wilden Kängurus  gesehen. Hier am Ende der Welt sind diese Viecher überall. Egal wo man hin schaut da sind Kängurus. Man muss sich wirklich anstrengen keine zu sehen. Genauso ist es mit den Koalas. Da gibt ein bestimmten Wald auf den Weg nach Adelaide in der Mitte der Great Ocean Road dort sind überall Koalas. Man könnte einen Stein schmeißen und man trifft einen. Nicht das ich an so etwas gedacht hätte. Aber nicht doch ;) . Neben Kängurus und Koalas gab es noch wilde Emus, wilde Lamas und eine Schlange. Ja, genau eine Schlange. Keine Ahnung was für eine, aber es war eine und bestimmt Ultragiftig. Wie fast alles hier in Australien. Neben dem Outback gab es hier und da mal ein paar Städte. Die wichtigsten sind wohl Adelaide, Canberra und Melbourne gewesen. Adelaide und Canberra ähneln sich sehr. Für beide Städte ist ein Tag genug. Man kann alle sehenswerten Sachen, wenn es denn welche gibt, in kurzer Zeit besichtigen und im Anschluss sich anderen schönen Orten widmen. So haben wir es auch gemacht. Die Pflichtaufgaben gelöst und weiter gereist. Nun kann ich immerhin sagen ich war in der Hauptstadt von Australien. Ist doch auch etwas, auch wenn die Stadt mal keinen um haut. Von Canberra ging es dann direkt weiter nach Sydney. Der größten Stadt in Down Under. Also freut euch auf Geschichten und Eindrücke aus Sydney. Nur so neben bei hier sind angenehme 28 bis 30 Grad bei wunderschönem Wetter. Das Wetter hat sich somit geändert und der Sommer ist so wie ein Sommer sein sollte. Einfach wunderschön. Und weil zu viel lesen keinen Spaß macht, gibt es noch haufenweise neue Bilder. Viel Spaß.

1
Dez
10
2010

Auch Australien hat seine kalten Momente

Der Sommer von Australien ist irgendwie anders als erwartet. Jedenfalls ist es so im Süden von Australien auf der Höhe von Melbourne und Adelaide. Der Sommer hat hier gerade angefangen und es sind gerade mal 22 Grad. Klingt nach warmem Wetter. Oder nicht? Das ist leider nicht der Fall. Im Süden von Australien kommt ein kalter Wind vom Südpol. Und genau dieser Wind sorgt dafür, dass man im Sommer von Australien friert. Ist der Wind für einen Moment nicht da, dann ist es auch gleich viel angenehmer. Dazu noch Sonne und man fühlt den Sommer wie er sein sollte. Heiß, trocken und einfach nur zum Genießen. Im Moment wünschte ich, ich wäre wieder in Brisbane. 5 Monate Wetter wie man sich Australien vorstellt. Sonne satt, keine Kälte, kaum Regen, kurze Hosen, Hitze, Strand. Wer hätte das gedacht? Kalter Wind vom Südpol in Südaustralien und warmer Wind aus Äquatorrichtung in Nordaustralien sorgen für komplette Gegensätze im Sommer von Australien. Dieses ist hoffentlich nur eine Momentaufnahme, denn der Sommer in Australien war schon immer Heiß und wird wohl auch immer so sein.

Die letzten 2 Tage habe ich das Steuer von unserm Camper Van übernommen. Meine alle erste Fahrt mit einem Auto auf der linken Straßenseite. Die Eingewöhnung fiel mir überraschender Weise ziemlich leicht. Als wäre ich schon das ganze Leben links gefahren.  Nun habe ich Blut gelegt und will das Steuer nicht mehr aus der Hand geben. Aber aus Gründen der Fairness muss ich leider ab und zu aufs selber fahren verzichten. Die anderen wollen schließlich auch fahren. Die Rückbank im Auto ist durch den DVD-Player und guten Filmen allerdings auch nicht von schlechten Eltern. Die letzten 2 Tage haben wir fast nur im Auto gesessen und versucht die verlorene Zeit wieder rein zu fahren. Und das hat ganz gut geklappt. Wir liegen jetzt wieder voll im Plan. Im Moment haben wir gerade Adelaide hinter uns gelassen. Adelaide ist eine kleine Stadt in der man einfach nichts machen kann. Hauptattraktionen sind die Botanischen Gärten, der Zoo und die Einkaufspassage. Nicht viel zu sehen also. Die meiste Zeit haben wir uns in der Einkaufspassage aufgehalten. Hier sind die meisten Menschen, gute Shops und hier ist einfach am meisten los. Adelaide haben wir auf Grunde der wenigen Möglichkeiten nach einem Tag abgeschlossen. Nächster Stopp Hahndorf. Das älteste deutsche Dorf in Australien. Kaum dort angekommen und schon gute deutsche Wurst gekauft. Nicht günstig aber deutsche Wurst ist einfach um Welten besser als die australische Variante. Qualität kostet halt :D . In Hahndorf gibt es so gut wie alle typisch deutschen Produkte. Neben Bieren, Gummibärchen, Christstollen, Sauerkraut und Marzipan gibt es eine Vielzahl mehr. Alles bestimmt super lecker, aber einfach zu teuer. Ein Christstollen zum Beispiel kostet hier 20 Dollar. Der Tag wurde anständig bei gutem deutschem Essen und einem deutschen Bier beendet. Auf dem Menu stand der Bayern Mix bestehend aus Bratwurst, Bockwurst und Kassler serviert mit Rotkohl und Kartoffeln. Einfach superlecker nach so langer Zeit ohne deutsches Essen.

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Nov
28
2010

Der Campervan ist bezogen, der Road Trip beginnt

Melbourne ist gerade abgeschlossen, da geht es schon richtig Adelaide. Der eigentliche Road Trip kann endlich starten. Unser Road-Trip-Mobil ist ein großer Camper Van mit Dachaufbau. Das Fahrzeug bietet sie gut wie alles was das Camperherz begehrt. Kühlschrank, 2 DVD-Player, Kochplatte, Besteck und Geschirr sowie Schlafgelegenheiten für 4 Personen. Allerdings können nur 2 Personen IM Auto schlafen, die anderen Beiden müssen im Dachaufbau dem sogenannten „Penthouse“ schlafen. Im Penthouse ist sehr sehr wenig Platz. 2 Leute von uns haben da schon Kapituliert und können dort oben einfach nicht schlafen. Aber Namen nenne ich keine. Nur so viel sei gesagt Ich und Daniel ist es nicht. ;) Naja, so etwas braucht ein Road Trip auch. In ein paar Wochen lachen wir alle drüber. :D Unser Road Trip begann schon Mal nicht so gut. Neben dem total schlechten Wetter, dass wirklich bei 22 Grad kalt wirkt, sind wir direkt mal mit aufgeklappten Dachaufbau losgefahren.:D Nach gut 5 Kilometern kam auch gleich der Anruf von der Autovermietung, mit der direkten Frage „Seid ihr wirklich gerade mit dem offenem Dach losgefahren“. Keine halbe Stunde gefahren und schon Geschichte geschrieben. Die Reise verläuft eigentlich ganz gut. Wir haben die Freiheit an jedem beliebigen Punkt anzuhalten und die Umgebung zu Genießen. Diese Freiheit haben wir auch in den ersten 2 Tagen voll ausgekostet und nun liegen wir leicht hinter dem Fahrplan. Nach Plan müssten wir um die 200 bis 250 Kilometer am Tag fahren. Ist-Zustand nach 2 Tagen runde 260 Kilometer. Also ungefähr ein Tag Rückstand nach nur 2 Tagen. So ist ein Road Trip halt. Allerdings sind wir etwas unschuldig an diesem Rückstand, denn gleich am 2 Tag ging der Dachaufbau nicht mehr zu. Und mit offenem Dach fahren ist keine gute Idee. Deshalb mussten wir fast den halben Tag warten bis wir Hilfe hatten. Die Hilfe war aber gar nicht notwendig, dann am frühen Nachmittag fiel uns ein doch mal die Verbindungskabel zu überprüfen. Und siehe da, ein loses Kabel, welches in paar Sekunden an seinem Platz zurück gesteckt wurde. Problem gelöst. Ein paar Sekunden für einen halben Tag. Kein guter Deal. Aber so ist es halt und nun geht die Reise weiter. Mal sehen was der Road Trip noch so zu bieten hat. Ich bin gespannt.

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Nov
28
2010

Melbourne in 2 Tage

Der zweite Halt auf unserer Reise durch Australien ist Melbourne. Melbourne ist eine Stadt, von der man sagt, dass Sie sehr europäisch ist. Dieses gilt es in den nächsten 2 Tagen zu erforschen. Der erste Eindruck von  Melbourne war nicht so toll. Wir sind irgendwann am Abend in der Stadt angekommen und direkt in irgendeine Straße los gestürmt. Diese besagte Straße ist bei Dunkelheit nicht besonders schön anzuschauen. Überall alte Gebäude, kleine Kneipen und nur ein paar Menschen. Wirkt alles etwas seltsam. Aus diesem Grund war der allererste Eindruck von Melbourne nicht gut, aber das sollte sich in den nächsten  2 Tagen noch ändern. Denn am nächsten Morgen ging die eigentliche Tour durch Melbourne los.  Eine nicht enden wollende Wandertour quer durch die Stadt. Am ersten Tag gleich mal gute 12 Kilometer gelaufen. So gut wie alle wichtigen Spots in Melbourne angesteuert und abgehackt. Von den Dockland mit Hafengebiet, Chinatown, Melbourne Central Station, Victoria Market und diversen kleinen Orten haben wir fast die komplette Innenstadt abgegrast. Und die hat es wirklich in sich. Melbourne wirkt irgendwie wie Berlin oder Hamburg. Also wie alle gesagt haben – eine europäische Stadt mitten in Australien. Die Highlights in Melbourne waren ganz klar der Eureka Tower, Chinatown und eine kleine unscheinbare Gasse direkt neben der Innenstadt. Der Eureka Tower ist das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre. Hier gibt es ein ganzes Stockwerk im 88. Stockwerk von dem man die ganze Stadt aus sehen kann. Chinatown ist einfach Chinatown. Eine ganz andere Welt eben. Chinatown ist wohl in jeder Großstadt sehenswert. Und zum Schluss noch die kleine unscheinbare Gasse in der sich hunderte von Menschen tummeln. Die Gasse besteht eigentlich nur aus Lokalen, Bars und Restaurants, die auch der Grund für das besondere Flair der Straße sind. Trotz der sehr kleinen Gasse sind hier Menschenmassen anzutreffen. Liegt wohl an den niedrigen Preisen und der guten Qualität der Produkte. Die Gasse wirkt irgendwie Französisch oder Italienisch. Man sitzt mit seinem Essen auf einen der wenigen Sitzgelegenheiten und beobachtet die vorbei stürmenden Massen. Einfach ein sehr relaxtes Lebensgefühl.

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Nov
22
2010

Der Roadtrip ist noch nicht vorbei

Cape Tribulation, Tag 4

Was zeichnet einen Regenwald eigentlich aus? Ein riesengroßes Waldgebiet? Tropisches Klima? Oder doch die Arten Vielfalt an Tieren? An diesem Tage wohl kaum. Ein Regenwald ist ein Wald in dem es mehr als anderswo regnet. Und das passiert hier gerade den ganzen Tag. Ein Wolkenbruch lässt den ganzen Tag kein Erbarmen zu. Aus allen Wolken schüttet es. Der Name „Regenwald“ ist absolut verdient. Die ganzen Massen von Wasser haben dafür gesorgt, dass die einzige Straße raus aus dem Dschungel komplett überflutet ist. Nun sitzen wir unfreiwillige Stunden mehr im Regenwald und warten auf den wolkenklaren Himmel ohne Regenschauer. Ungewissheit, ob es überhaupt noch einen Weg nach draußen gibt. Unklarheit über den Zeitpunkt des Entkommens. Alles ungeklärte Fragen, welche die Wartezeit auf Besserung nicht wirklich verkürzt. Aber zum Glück, eine höhere Macht meinte es gut zu uns. Wir konnten doch noch am selben Tag den Regenwald verlassen, zwar spät am Abend aber besser als niemals. Das Abenteuer „Gefangen im Regenwald“ hat damit ein Ende. Leider konnten wir den Tag nicht wirklich für Aktivitäten nutzen, aber dafür durften wir ein kleines Abenteuer erleben. Und sind wir mal ehrlich. Ist es nicht genau DAS was man erleben möchte, wenn man im Regenwald ist. Gefangen im Regenwald, Überlebt und den Gefahren getrotzt. Eine kleine Geschichte mit Potential für mehr.

Cairns, Tag 5

Das Abenteuer im Nordosten von Australien neigt sich nun langsam dem Ende entgegen. Nur noch 2 Tage verbleiben um Cairns und seine atemberaubende Umgebung zu nutzen. Da nicht viel Zeit verbleibt, haben wir den Tag morgens um 11 Uhr begonnen. Ausschlafen muss auch einmal drin sein. :D Nun ja, war nicht die beste Idee einen Tag ohne Plan so spät zu beginnen. Die Tagestrips fallen alle ins Wasser, da diese morgens um die Frühstückszeit beginnen. Mit halbtags Ausflügen sieht es nicht wirklich besser aus. Entweder ist alles zu weit entfernt oder es sind keine Plätze mehr frei. Aus diesem Grund, blieben uns quasi 2 Entscheidungen übrig. Den Tag in Cairns verbringen, entspannen und das Leben genießen. Oder, eine Wildwassertour in einem großen Gummiring den Fluss entlang. Für mich war die Entscheidung schnelle getroffen. Gegen langweile in Cairns und für den Actiontour. Meine allererste Wildwassertour stand also auf dem Programm. Großartig. Die Wildwasser Tour war auch ein riesen Spaß. Nass werden, ins Wasser fallen, Stromschnellen passieren, gegen im wasserliegende Steine prallen und komplett Kaputt den Tag beenden. Das ist genau mein Ding. :D Es gibt insgesamt 6 Gefahrenklassen in Wildwasserfahrten. Stufe 6 ist Lebensgefährlich und nicht zu meistern. Stufe 1 ist das Stehen in einer Regenrinne. ;) Die Tour hat Stufe 2. Klingt nicht nach viel. Ist es im Grunde auch nicht. Vergleichbar mit einer richtig geilen Wasserrutsche in der freien Natur. Also kein bisschen Gefährlich. Ich hatte mir ein bisschen mehr versprochen. Aber manchmal muss man das Beste aus der Situation machen. Und das haben wir getan. Ich hatte eine Menge Spaß und hätte den ganzen Tag weiterfahren können. Die nächste Wildwassertour ist so gut wie geplant, nur dieses Mal mindestens Stufe 4. Wir werden sehen was die Zukunft bringt.

Cairns, Tag 6

Es gibt Momente im Leben eines Reisenden in denen man plötzlich realisiert, dass man sehr weit von zu Hause entfernt ist. So war es zumindest in Cairns. Regenwald, drückende Wärme, Temperaturen nicht unter 25 Grad Celsius. Das Abenteuer ist nun aber zu Ende. Letzter Tag Cairns. Letzter Tag im Nord von Australien. Letzter Tag drückende Hitze. Cairns und Umgebung sind einfach super. Das Klima ist gewöhnungsbedürftig, aber absolut in Ordnung. Die vielen Sehenswürdigkeiten und kleine Orte am Rand machen dieses Plätzchen Erde zum absoluten muss für Australienreisende. Am letzten Tag stand nun das Highlight an. Ein Segeltrip ins Great Barrier Reef. Der aufmerksame Leser meines Blogs wird erschrocken feststellen müssen, dass ich da bereits in Whitsundays war. Aber nichtsdestotrotz, Segeln ist ein reisen Spaß und das Great Barrier Reef ist ein riesen Erlebnis. Dieses Mal war der Segeltrip „nur“ ein Tagesausflug mit 2 Mal Schnorcheln im Reef. Die Wassertemperatur im Ozean beträgt 27 Grad Celsius. Ausgezeichnet um fast unendlich lange im Wasser zu schwimmen ohne zu Unterkühlen. Einfach perfekte Bedingungen das Reef zu besichtigen. Und wie soll ich sagen. Das Great Barrier Reef ist einfach der Wahnsinn. Fische, Korallen, Muscheln. Alles in Hülle und Fülle. Muss man einfach gesehen und erlebt haben.

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Nov
20
2010

Der Road Trip beginnt

Cairns, Tag 1

Der erste Tag ist nun hinter uns. Und es ging schon ausgesprochen gut los. Unser Flieger nach Cairns hatte erst einmal volle 2 Stunden Verspätung. Billig Airlines halt. Irgendwo muss gespart werden :) . Das hieß leider für das Geburtstagskind Hendrik, reinfeiern im Taxi vom Flughafen zum Hostel. Das war es denn aber auch mit den schlechten Neuigkeiten. Von da an ging es nur noch Bergauf :D . Angefangen hat alles im Morgengrauen bei knappen 30 Grad und einer ultrahohen Luftfeuchtigkeit, die echt unangenehm ist. Die Hitze hier in Cairns ist gar nicht mal das Problem, die Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass man schon beim Aufstehen aus dem Bett nass ist. Somit ist Duschen überflüssig. Warum Nass machen, wenn man schon Nass ist. Macht Sinn, oder ;) . Also alles so, wie alle gesagt haben. Cairns ist um einiges wärmer als Brisbane. Mehr Sonne, stärkere Sonne und sehr drückend.
Unser erster Spot des Tages war der Regenwald von Australien. Der Regenwald-Ausflug begann erst etwas bescheidend. Viele Bäum und keine Tiere. Natürlich sieht der Regenwald etwas anders aus als ein normaler Wald, aber dennoch sieht halt irgendwie immer gleich aus. Eine halbe Stunde Regenwald ohne Getier reichen aus. Dann wurde es um einiges interessanter. Immer noch viele Bäume, Tiere (Echsen und Spinnen aller Größen) und Wasserfälle mitten im Regenwald. Ein Bild für die Götter. Das absolute Highlight des Tages war das Baden direkt unter zwei Wasserfällen. Hier sind auch extrem geniale Bilder entstanden. Aber seht selbst in der Fotostrecke nach :D .

Port Douglas, Tag 2

Tagesprogramm für heute: Mossman Gorge. Mossman Gorge ist wieder ein Regenwaldgebiet in der Nähe von Port Douglas. Ja, genau wieder Regenwald. Hatten wir zwar schon gestern, aber dieser Trip ist einer der wenigen die hier kein Geld kosten. Also heißt es für uns, eine Wanderung durch den Regenwald. Im Unterschied zu gestern sieht wir dieses Mal wirklich tief in den Wald hinein. Eine Wanderstrecke von knapp 3 Kilometern. Mossman Gorge ist so, wie man sich den Regenwald vorstellt. Dichtbewachsen, viele verschiedene Pflanzen, heiß, feucht, aber keinerlei Tiere. An diesem Tag hatten wohl alle Tiere Urlaub. Nicht mal Spinnen, die sonst an jeder Ecke sind. Fazit, von der Vegetation um einiges besser als gestern, aber halt kein Tier. Das Besondere an diesem Tag, war das Baden in Stromschnellen. Im Regenwald ist ein kleiner Fluss, der sich durch eine Felslandschaft schlängelt und dabei eine kleine Wasserrutsche bildet. Macht einen riesen Spaß.

Cape Tribulation, Tag 3

Regenwald, Regenwald, überall Regenwald. Cairns und Umgebung besteht hauptsächlich nur aus Regenwäldern. Das ist im Grunde genommen auch alles sehr interessant, aber ich habe mir das ganze etwas anders vorgestellt. Irgendwie mehr Strand und weniger Regenwald. Aber immerhin das Klima kommt dem nahe was ich mir vorgestellt habe. Subtropisch. An der Tagesordnung heute stand eine Krokodilen-Besichtungs-Tour. Das heißt Krokodile in freier Wildbahn beobachten. Dieses hat auch ganz gut geklappt. Die Tour verlief mit einem kleinen Boot auf dem Drain River. Hier gab es zwar nur 2 Krokodile zusehen. Aber Hey, 2 Krokodile in der Natur, wenn das nichts ist. Das war dann auch schon das Highlight des Tages. Viel mehr haben wir auch nicht unternommen. Irgendwie rennt die Zeit, wenn man im Urlaub ist. Der Rest der Zeit wurde an kleinen beschaulichen Orten angehalten und die Zeit genossen. Am Ende des Tages wurde, wie soll es auch anders sein, das Nachtlager mitten im Regenwald aufgeschlagen. Das gibt ein ganz besonderes Flair, wenn um einen herum tiefster Urwald ist und mit dauerhafter Geräuschkulisse von sämtlichen Tieren beschallt.

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Nov
09
2010

Das Semester ist geschafft, nun kann das Reisen beginnen

Endlich ist es vorbei. Das Semester in Australien an der QUT ist geschafft und abgehackt. Letzte Woche Freitag war es soweit, die letzte Prüfung in Australien ist nun hinter mir. Naja, vielleicht nicht die letzte Prüfung. Die bevor stehende Reise durch Australien ist auch irgendwie eine Prüfung für uns. Können wir die ganzen Eindrücke verarbeiten? Geht Einer bei der Tour drauf? Wie fotogen sind eigentlich Kängurus, wenn ich mit auf dem Bild bin? Ist Neu Seeland genauso genial wie Australien? Was kann alles auf einem Road Trip passieren? Alles Fragen und Herausforderungen die vor uns stehen. Es ist alles nur eine Frage der Zeit bis zur Antwort. Apropos Zeit. Die Zeit ist viel zu schnell vergangen. Nur noch eine Woche Brisbane. Nur noch eine Woche, die Möglichkeit sich von allen neugewonnen Freunden zu verabschieden. Leider wird es so kommen, dass man die Meisten niemals wieder sieht. Kennengelernt, liebgewonnen, aus dem Leben verschwunden. Eine Geschichte ohne Happy End. Das ist sehr sehr Schade :( . Trotzdem wollen wir Mal das Ganze nicht so pessimistisch sehen. Ohne die ganzen Leute aus Skandinavien, Taiwan, Frankreich, Hongkong, Kanada, Österreich und ach wer weiß wo die Alle herkommen wäre es nur halb so schön gewesen. Nicht nur Australien wird mir unvergessen bleiben, auch die Menschen die ich traf. Und wer weiß, die Welt ist ein Dorf und vielleicht sieht man sich doch noch mal wieder. :)

Letzte Woche wurde nochmals ausgiebig die Zeit genutzt um Surfers Paradies zu besuchen. Einer der wenigen Punkte rund um Brisbane, der noch nicht begutachtet wurde. Surfers Paradies ist im Grunde genommen ein reines Touristengebiet für Strandliebhaber und Surfer. Das Besondere an diesem Strand ist, das permanent Wellen vorhanden sind und diese auch noch nahezu parallel zum Strand verlaufen. Also ideal zum Surfen. Da ist der Name Programm – Surfers Paradies. Insgesamt waren wir 2 Tage im Paradies der Surfer. Und das am Wochenende vor den letzten Prüfungen. Ja, Ja, ganz schön abgeklärt. Manch anderer schließt sich zu Hause ein und lernt und andere incl. mir lassen einfach die Seele bummeln und genießen die knappe Zeit. Trotzdem sind die Prüfungen ziemlich gut verlaufen. Bin halt schlau wie ein Esel. Viel mehr ist in der Woche auch nicht passiert. Also fast wie immer, nichts besonders ;) Besonders ist allerdings, dass dies wahrscheinlich der letzte Blogeintrag aus Brisbane ist. Der nächste wird in Carins verfasst. Also freut euch auf Geschichten und Bilder von den besten Spots in Australien.

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